Marie-Thérèse Schlösser

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Marie-Thérèse Schlösser geht stets intuitiv zu Werk. In ihren Werken drückt sie kraftvoll ihre Gefühle aus und mit Liebe zum experimentieren passt sie ihre Kenntnisse den jeweiligen künstlerischen Disziplinen an. “Als Künstlerin erschaffe ich immer meine eigene Welt und erschaffe sie damit stets in bisschen schöner. Essentiell in diesem künstlerischen Schaffensprozess ist dabei die Balance zwischen weichen, weiblichen Rundungen und den harten, männlichen Linien. Dabei ist der Ausgangspunk stets die Freiheit. In erster Linie erschaffe ich diese eigene Welt für mich, um selbst immer wieder Überraschungen zu erfahren. Dem Betrachter gewähre ich so einen Einblick in meine eigene Welt. Meinen Werken gebe ich keinen Namen, denn jeder soll die Freiheit haben um unvoreingenommen meine Werke für sich selbst zu betrachten. “

Marie-Thérèse scheut keine großen Werke – im Gegenteil, sie sind ihre Passion. In ihrem Atelier findet sich eine ganz besondere Sammlung: Knochen, Steine, ein gigantischer Kuhkopf und baumelnde Beine von Schaufensterpuppen. Staffeleien stehen in einer Reihe um simultan arbeiten zu können. Die Oberfläche der großflächigen Malereien ist beschichtet mit verschiedenen Materialien um auch hier der Liebe für die Dreidimensionalität Tribut zu zollen. Das gesamte Atelier ist ein Labor in welchem Technik und Experiment ihren Raum finden. Ein Ort an dem die Kunst förmlich brodelt und schäumt.

“Der Himmel ist nicht länger das Limit”

Die Welt von Marie-Thérèse erscheint sowohl magisch als auch attraktiv. Schönheit ist nicht das letztendliche Ziel, vielmehr das Abenteuer auf dem Weg dorthin. Ein Weg auf dem Farben, Licht und Intensität das Sagen haben. Ein Weg auf dem Kraft und Spontanität über das Gewöhnliche, das Geeichte, das Alltägliche, obsiegen. Kanten und Verfall werden hier nicht geschliffen.